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Mitmachen beim Buchprojekt - Graffiti of War - Kunst des Krieges

Wir suchen Graffiti & Tatoos von deutschen Soldatinnen und Soldaten für einen guten Zweck

Soldatinnen und Soldaten haben hier die Gelegenheit sich an zwei einzigartigen Buchprojekten zu beteiligen:

Graffiti-of-war-Projekt: Gesammelt und in einem Buch veröffentlicht werden Fotos von Graffitis aller Art, die alliierte Streitkräfte in Afghanistan und im Irak hinterlassen haben!

Die Idee für das Buch stammt aus den USA und soll ausdrücklich die Kunst der alliierten Soldatinnen und Soldaten, mit einschließen. Damit soll auch die gegenseitige Verbundenheit und Wertschätzung unter den Alliierten deutlich gemacht werden:
Keiner kämpft für sich allein, alle stehen für einander ein.

Die Fotos könnt Ihr einreichen über Ulrike Wheeler per Mail an oder direkt über die Projektseite von Graffiti of War

Projektbeschreibung:
Wir wollen Leserinnen und Lesern einen ganz einzigartigen Eindruck des Krieges, durch die Augen von Einsatzveteranen, vermitteln. Auf ungewöhnliche Art werden Gefühle künstlerisch zum Ausdruck gebracht, in die jede/r eintauchen kann – Kriegsgraffiti.

Mit jedem weiteren Kriegsjahr entfernen sich Veteranen und Zivilgesellschaften immer weiter voneinander. Es wird zunehmend und spürbar schwieriger, für die Gesellschaft, das Leben und seine Herausforderungen von Einsatzsoldaten und ihren Familien zu verstehen. Obwohl es so viele Unterstützerinnen und Unterstützer für die tapferen Soldaten und ihre Familien, im Einsatz gibt, ist es doch kaum möglich wirklich zu erfassen, was die wiederholten Einsätze für die Betroffenen bedeuten – welche enormen Auswirkungen sie auf die Seele eines Soldaten haben.

Es ist unser Ziel, Kunst für ein Buch zu sammeln, die an ganz ungewöhnlichen Orten von Militärangehörigen hinterlassen wurde: Von gesprayten Slogans auf sichergestellen Fahrzeugen, über Graffiti in Dixie Klos bis hin zu eleganten und dramatisch gemalten Wappen von Einheiten auf Schutzwänden. Mit der Dokumentation dieser einzigartigen Werke von Soldaten, Marines und Luftwaffeangehörigen wollen wir einen Einblick in das Denken dieser Menschen geben - etwas was der breiten Masse der Gesellschaft in all den Jahren verborgen geblieben ist. Viele der Bilder sind sehr ehrlich, unkonventionell und entstanden in einem emotionalen Moment, an den unterschiedlichsten und nicht zu erwartenden Orten – in einem Krieg der ebenfalls nicht als konventionell bezeichnet werden kann.
Diese Kunst soll die Gesellschaft in der wir leben dahin bewegen, besser zu verstehen, wie es ist von der Familie getrennt zu sein, einen Kameraden zu verlieren – wie sich die Welt binnen eines einzigen Wimpernschlages dramatisch verändern kann – ein Gefühl und einen Geschmack dafür zu entwickeln, was Monate des Kämpfens bedeuten können – gerade in einem Krieg der so unpopulär ist wie dieser. Wir wollen eine Brücke bauen, die Kluft die die Zivilgesellschaft von den Soldaten trennt, schließen. Wir wollen das Mitgefühl und den Rückhalt für die Männer und Frauen wecken, den sie zuhause sehr vermissen. Mitgefühl ist eine menschliche Regung, die zu haben Verständnis voraussetzt, und genau da sehen wir unsere Aufgabe: In der Zivilgesellschaft ein Verständnis für die Gefühle zu entwickeln, die der Krieg mit sich bringt.

Das Projekt ist in den USA entstanden, wäre aber nicht vollständig ohne die Kunst der alliierten Soldatinnen und Soldaten, die ebenfalls – bis heute – im Irak und in Afghanistan dienen. Wir wollen alle beteiligten Seiten zeigen, auf dem Feld sind wir Brüder und Schwestern.

Zwei Ziele verfolgt dieses Buchprojekt: Das Verstehen soll gefördert werden, Mitgefühl verstärkt und der Riss, der sich durch die Gesellschaft zieht, soll überbrückt werden. Mit der Fertigstellung des Buches wird ein großer Teil des Verkaufserlöses dazu dienen, die Stiftung „Graffiti of War“ zu finanzieren, die ihrerseits Unterstützung bei der Heilung der unsichtbaren Wunden die der Krieg gerissen hat, PTBS, in Form von Kunstprojekten, anbietet.

 

Zeigt her eure Tattoos:

Und das „Graffiti of War“-Projekt plant ein weiteres Buch, in dem Tattoos der Soldatinnen und Soldaten gezeigt werden. Menschen auf der ganzen Welt sind fasziniert von Tattoos. Diese Faszination will das Projekt nutzen, um die Aufmerksamkeit auf PTBS zu lenken. Die Brücke, die Gesellschaft und Soldatinnen und Soldaten, die mutig und ehrenhaft ihrem Land dienen, verbinden soll, wird hiermit weiter gestärkt. Wir sind offen für alle Tattoos aus Kriegen und Konflikten, ebenso aus Friedenszeiten, von Veteranen und aktiven Soldatinnen und Soldaten und ihren Familien. Jedes dieser Kunstwerke, die mit großem Stolz auf der Haut getragen werden, erzählt eine Geschichte und versammelt in diesem Buch, entsteht ein Gesamteindruck und genaueres Bild über die Kultur in den Streitkräften.

Mit ihren Geschichten, mit ihrer Kunst und ihren Traditionen ist es möglich ein Verständnis zu schaffen

Weitere Infos:
Projekt-Webseite von Graffiti of War
Bericht in der Financial Tims vom 13. Juli 2011: Die Kunst des Krieges

P.S.
Bitte sendet die Bilder in möglichst großer Auflösung, am besten unbearbeitet, so wie sie aus der kamera kommen.
Gerne könnt Ihr zu den Bildern auch ein paar Takte dazu schreiben. Eure Emails mit den Bilder und Texten leiten wir dann an die Redaktion des Grafitti of War-Projektes weiter. Sollte Euer Bild für die Bücher ausgewählt werden, nimmt Inge vom Projekt direkt mit Euch Kontakt auf.

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Kommentare

Kommentar von Kati |

Ich finde diese idee großartig!!! Mal gucken was dabei rauskommt!!! Bin gespannt!!!

Kommentar von pascal onink |

sorry have to write this in english. been gone to long from the netherlands and germany. i realy like the thing you do. it is true that nobody can tell the story like the ones that have been there, where ever it was where ever it will be. an experience to never forget and let go by. but to build a part of life after worths. RESPECT RESPECT RESPECT for all of us who have be there and will be there and for the home front .................. don't judge

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